Ideen, die das Leben veränderten

Gedanken zu revolutionären Erfindungen der Menschheit

Es gibt Dinge, die aus dem Alltag einfach nicht mehr wegzudenken sind und das Leben angenehm gestalten. Im Folgenden werden deshalb einige dieser Ideen beleuchtet, die die Welt verändert haben.

Die körperlose Stimme:

Die Idee einer Kommunikation über weite Distanzen wurde direkt von mehreren Wissenschaftlern und Erfindern aufgegriffen und in verschiedener Form umgesetzt. Charles Bourseul entwickelte 1854 ein erstes Konzept für ein – hauptsächlich militärisch nutzbares – Fernkommunikationsmittel, welches mithilfe von magnetisierbaren Platten einen Stromkreis öffnen und schließen sollte, um so akkustische Signale ähnlich wie beim Telegrafen zu übertragen. Bourseuls Idee war zwar nur theoretischer Natur, bot aber anderen Forschern genügend Denkansätze zur Verwirklichung ihrer eigenen Fernmelder. 1876 gelang es schließlich Alexander Wilhelm Bell in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Thomas A. Watson, ein erstes Gerät zur direkten Übertragung der Stimme zu entwickeln. Damit gilt Bell als Erfinder des Telefons und ebnete damit den Weg für heutige Geräte wie das Smartphone.

Der Blick in die Röhre:

Bereits 1883 reichte der deutsche Techniker Paul Nipkow ein Patent für die sogenannte Nipkow-Scheibe ein. Diese sollte es ermöglichen, einzelne Bilder durch das Drehen der Scheibe in Verbindung mit einer Spirale hintereinander in schneller Reihenfolge anzuzeigen und dadurch den Effekt von Bewegung zu erzeugen. Obwohl nicht bekannt war, ob Nipkow seine Scheibe je baute, war sie die Grundlage für seine spätere wissenschaftliche Abhandlung über einen Apparat zur elektrischen Bilderzeugung. Aufgrund der theoretischen Ansätze von Nipkow war es Manfred von Ardennes 1933 möglich, ein erstes Fernsehgerät mit einer elektronischen Bildabtastung zu entwickeln. Bis 1963 verkaufte sich das Fernsehgerät allerdings nur sehr schleppend und fand sich nur in wenigen Haushalten und Büros. Erst nach dem Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963 stiegen die Verkaufszahlen des Fernsehers sprunghaft an und das neue Medium löste allmählich das bis dahin vorherrschende Radio ab.

Das Innerste durchleuchtet:

Eine der wichtigsten Entdeckungen auf dem Gebiet der Medizin wurde sicherlich 1895 gemacht. Als der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen ein Experiment mit der sogenannten Hittorfröhre zum Zwecke der Messung von elektrischen Leitfähigkeiten machte, stellte Röntgen fest, dass ein beschichtetes Papier, welches er neben die Röhre gelegt hatte, anfing zu leuchten. Diese Entdeckung brachte Wilhelm Röntgen auf die Idee, dass es eine für das Auge unsichtbare Strahlung geben müsste, welche durch Reaktion mit bestimmten chemischen Verbindungen sichtbar gemacht werden konnte. Seine entdeckte Strahlung nannte Röntgen „X-Strahlen“ und unternahm verschiedene Versuche, bis ihm auffiel, dass die Strahlung bestimmte Stoffe durchdringen konnte. Am 23. Januar 1986 schickte der Physiker einem Kollegen ein Bild, das die bestrahlte Hand seiner Frau zeigte. Auf dem Bild waren deutlich die Knochen der Hand und ihr Ehering zu erkennen. Damit hatte Wilhelm Röntgen nicht nur die später nach ihm benannten Röntgen-Strahlen, sondern auch das erste Verfahren zum Erstellen einer Röntgen-Aufnahme geschaffen.

Fortbewegung ohne Anstrengung:

1886 gilt als das Jahr, in dem das erste Automobil von Carl Benz erfunden wurde. Obwohl es bereits vorher Fahrzeuge gegeben hat, welche auf verschiedene Arten eine Fortbewegung ermöglichen sollten, stellte Benz' Idee von einem Verbrennungsmotor nicht nur eine wesentlich praktischere, sondern auch wirtschaftlichere Variante des Antriebs dar. Dampf- und Elektromotoren wurden bis zum 20. Jahrhundert allmählich von Benz' Verbrennungsmotor abgelöst, ließen aber noch viel Raum für Weiterentwicklungen. So kam 1923 der erste LKW mit einem Dieselmotor auf den Markt, 1936 folgte der erste PKW. Durch die leichte Handhabung und die schnelle und effiziente Fortbewegung etablierte sich das Auto schließlich als erfolgreichstes Transportmittel der Welt.

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